Glücksspiel soll Unterhaltung bleiben. Wenn es das nicht mehr ist, wenn Einsätze steigen, Verluste verdrängt werden und das Spiel den Alltag bestimmt, beginnt eine Krankheit, die behandelbar ist und niemanden allein lassen muss. Diese Seite erklärt sachlich und ohne Vorwurf, woran sich problematisches Spielverhalten erkennen lässt, welche ersten Schritte helfen und wohin man sich wenden kann. Im Mittelpunkt steht die kostenlose, anonyme Sucht-Hotline der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, erreichbar rund um die Uhr unter 0800 1 37 27 00, ergänzt durch den Selbsttest auf check-dich-selbst.de. Wer Anzeichen bei sich oder anderen bemerkt, findet hier konkrete Wege, nicht erhobene Zeigefinger. Glücksspiel ist ausschließlich für Personen ab 18 Jahren gedacht.
Was ist Glücksspielsucht? Eine Krankheit, kein Charakterfehler
Glücksspielsucht ist eine anerkannte Verhaltenssucht, bei der das Spielen zwanghaft wird und trotz negativer Folgen weiterläuft. Sie betrifft Menschen aller Schichten, hat nichts mit Willensschwäche zu tun und ist behandelbar. Erste Hilfe gibt die BZgA-Hotline 0800 1 37 27 00.
Glücksspielsucht ist eine Krankheit. Punkt.
Fachleute zählen sie zu den Verhaltenssüchten, ähnlich strukturiert wie eine Abhängigkeit von Substanzen, nur dass hier kein Stoff im Spiel ist, sondern ein Verhalten, das außer Kontrolle gerät. Das Gehirn reagiert auf den Nervenkitzel, auf den Wechsel von Hoffnung und Spannung, mit denselben Belohnungsmustern, die auch andere Süchte prägen. Genau deshalb lässt sich das Spielen irgendwann nicht mehr einfach abstellen, selbst wenn die Folgen längst spürbar sind. Wer betroffen ist, spielt nicht aus Genuss weiter, sondern weil ein innerer Drang stärker wird als die Vernunft. Diese Einordnung ist wichtig, weil sie ein hartnäckiges Missverständnis auflöst: Eine Sucht ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein medizinisches Geschehen, das man behandeln kann.
Der Übergang vom unterhaltsamen Spiel zur Sucht verläuft schleichend und selten an einem einzelnen Tag. Am Anfang steht oft eine harmlose Phase, in der das Spielen Freude macht und im Rahmen bleibt. Dann verschiebt sich etwas: Die Einsätze steigen, weil die alten Beträge keinen Reiz mehr auslösen, Verluste werden mit höherem Risiko zurückzuholen versucht, und das Spielen rückt gedanklich in den Vordergrund, auch in spielfreien Stunden. Irgendwann dient es nicht mehr dem Vergnügen, sondern der Flucht vor Stress, Sorgen oder Leere. Weil dieser Weg so allmählich ist, merken viele Betroffene erst spät, dass aus dem Zeitvertreib ein Problem geworden ist, und genau hier setzt die Aufklärung an.
Glücksspielsucht macht vor keiner Gruppe halt. Sie trifft Menschen mit gutem Einkommen ebenso wie solche mit wenig Geld, junge wie alte, Berufstätige wie Studierende. Das Klischee vom willensschwachen Vielspieler führt in die Irre und hält viele davon ab, sich Hilfe zu holen, weil sie sich nicht angesprochen fühlen oder schämen. Dabei ist der erste und wichtigste Schritt immer derselbe: das Problem als das zu erkennen, was es ist, und zu wissen, dass es Hilfe gibt. Die Sucht-Hotline der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist unter 0800 1 37 27 00 kostenlos und anonym erreichbar, und ein erster Selbsttest steht auf check-dich-selbst.de bereit.
- Glücksspielsucht ist eine anerkannte Verhaltenssucht und behandelbar.
- Der Übergang vom Spiel zur Sucht verläuft schleichend, nicht plötzlich.
- Betroffen sind Menschen aller Schichten, nicht nur Vielspieler.
- Die BZgA-Hotline 0800 1 37 27 00 ist der erste kostenlose Anlaufpunkt.
Anzeichen und Warnsignale erkennen
Typische Warnsignale sind Kontrollverlust über Zeit und Geld, das Jagen von Verlusten, Verheimlichen des Spielens, Gereiztheit beim Aufhören und das Vernachlässigen von Arbeit oder Beziehungen. Treffen mehrere Punkte zu, ist das ein ernstes Signal, das man nicht ignorieren sollte.
Sucht kündigt sich an. Man muss nur hinsehen wollen.
Die Anzeichen sind oft da, lange bevor jemand das Wort Sucht überhaupt denkt. Ein zentrales Signal ist der Kontrollverlust: Es wird länger gespielt als geplant, mehr eingesetzt als beabsichtigt, und gute Vorsätze, heute aufzuhören, lösen sich beim nächsten Spin in Luft auf. Eng damit verbunden ist das sogenannte Chasing Losses, das Jagen nach verlorenem Geld. Wer einem Verlust mit immer höheren Einsätzen hinterherläuft, in der Hoffnung, alles auf einen Schlag zurückzuholen, hat eine gefährliche Schwelle überschritten, denn dieser Mechanismus treibt die Verluste meist nur weiter nach oben.
Ein weiteres deutliches Zeichen ist das Verheimlichen. Wer beginnt, das Ausmaß seines Spielens vor Partnerin, Familie oder Freunden zu verbergen, Kontoauszüge versteckt oder über Verluste lügt, spürt meist selbst, dass etwas nicht stimmt. Dazu kommt häufig eine wachsende Gereiztheit oder Unruhe, sobald versucht wird, weniger zu spielen oder ganz aufzuhören, vergleichbar mit Entzugserscheinungen. Auch immer höhere Einsätze gehören ins Bild: Weil die alten Beträge keinen Kick mehr geben, muss die Dosis steigen, ein Muster, das aus anderen Süchten gut bekannt ist.
Die Folgen reichen schnell über das Spiel hinaus. Pflichten geraten ins Hintertreffen, Arbeit, Schlaf, Hobbys und Beziehungen werden vernachlässigt, finanzielle Schwierigkeiten häufen sich, manchmal bis hin zu Schulden, die heimlich angehäuft werden. Wer merkt, dass sich das eigene Leben zunehmend um das Spielen dreht und dass Gedanken daran selbst in spielfreien Phasen kreisen, sollte das ernst nehmen.
Nach Lebensbereichen sortiert führt die nachstehende Tabelle die wichtigsten Warnsignale auf. Sie ersetzt keine Diagnose, hilft aber bei einer ersten ehrlichen Selbsteinschätzung. Schon wenn mehrere dieser Punkte zutreffen, lohnt sich der Selbsttest auf check-dich-selbst.de oder ein vertrauliches Gespräch mit der BZgA.
Warnsignale problematischen Spielverhaltens nach Bereichen
| Bereich | Warnsignal | Was dahintersteckt |
|---|---|---|
| Kontrolle | Länger und mit höherem Einsatz als geplant gespielt | Beginnender Kontrollverlust über Zeit und Geld |
| Geld | Verlusten mit höheren Einsätzen hinterherjagen | Chasing Losses, treibt Verluste weiter nach oben |
| Verhalten | Spielen vor anderen verheimlichen oder darüber lügen | Scham und das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren |
| Gefühl | Gereiztheit oder Unruhe beim Versuch aufzuhören | Entzugsähnliche Reaktion auf die Spielpause |
| Alltag | Arbeit, Schlaf, Beziehungen werden vernachlässigt | Das Spiel verdrängt zunehmend andere Lebensbereiche |
- Kontrollverlust über Zeit und Geld ist ein zentrales Warnsignal.
- Das Jagen von Verlusten verschärft finanzielle Probleme statt sie zu lösen.
- Verheimlichen und Gereiztheit gehören zu den typischen Anzeichen.
- Treffen mehrere Punkte zu, hilft der Selbsttest auf check-dich-selbst.de.
Selbsttest und erste Schritte: was du jetzt tun kannst
Wer einen Verdacht hat, sollte drei Dinge tun: einen anonymen Selbsttest auf check-dich-selbst.de machen, das Spielen sofort durch ein Limit oder eine Pause bremsen und Kontakt zur BZgA-Sucht-Hotline 0800 1 37 27 00 aufnehmen. Jeder dieser Schritte ist kostenlos und ohne Hürden möglich.
Erkennen ist der Anfang. Handeln ist der nächste Schritt, und er ist leichter, als viele befürchten.
Wer bei sich Warnzeichen bemerkt, muss nicht sofort eine große Entscheidung treffen. Es genügt, mit einem kleinen, konkreten Schritt zu beginnen, und der naheliegendste ist ein ehrlicher Selbsttest. Auf check-dich-selbst.de, einem Angebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, lässt sich anonym und ohne Anmeldung in wenigen Minuten einschätzen, wie es um das eigene Spielverhalten steht. Der Test verurteilt nicht, er ordnet ein und gibt eine erste Rückmeldung, die oft schon Klarheit schafft. Viele Menschen erkennen erst durch solche Fragen, dass ihr Spielen tatsächlich aus dem Rahmen gefallen ist.
Parallel dazu hilft es, das Spielen sofort zu bremsen, statt auf den perfekten Zeitpunkt zu warten. Ein Einzahlungs- oder Verlustlimit oder eine Spielpause sind sofort wirksame Bremsen, die dem Impuls die Grundlage entziehen. Sie ersetzen keine Behandlung, schaffen aber Luft zum Nachdenken. Und der dritte Schritt ist der wichtigste: das Gespräch. Die folgenden drei Beispiele zeigen Schritt für Schritt, wie sich diese Schutz-Handlungen umsetzen lassen, vom ersten Test über die Notbremse bis zum Anruf bei der kostenlosen Hotline.
Niemand muss diesen Weg perfekt oder in einer bestimmten Reihenfolge gehen. Manche rufen zuerst an, andere machen erst den Test, wieder andere setzen zunächst ein Limit. Entscheidend ist allein, dass überhaupt ein Anfang gemacht wird. Der erste Schritt ist erfahrungsgemäß der schwerste, danach wird es leichter.
Den anonymen Selbsttest durchführen
- Die Seite check-dich-selbst.de der BZgA im Browser öffnen.
- Den Selbsttest starten, ganz ohne Anmeldung oder Namensangabe.
- Die Fragen zum eigenen Spielverhalten ehrlich beantworten.
- Die Auswertung in Ruhe lesen und als erste Orientierung ernst nehmen.
Du hast in wenigen Minuten eine anonyme Einschätzung deines Spielverhaltens, ganz ohne Hürden.
- Der Selbsttest auf check-dich-selbst.de ist anonym und braucht keine Anmeldung.
- Ein Limit oder eine Pause wirkt sofort als Notbremse.
- Die BZgA-Hotline 0800 1 37 27 00 ist kostenlos und rund um die Uhr besetzt.
- Die Reihenfolge ist egal, entscheidend ist der erste Schritt überhaupt.
Sofort eine Bremse setzen: Limit oder Pause
- Im Konto den Bereich /verantwortungsvolles-spielen/ aufrufen.
- Ein niedriges Einzahlungs- oder Verlustlimit eintragen, das wirklich greift.
- Alternativ eine Spielpause (Cooling-off) für einen festen Zeitraum aktivieren.
- Die Einstellung bestätigen, damit sie sofort und verlässlich wirkt.
Das Spielen ist gebremst, und du gewinnst Abstand, um über die nächsten Schritte nachzudenken.
Die BZgA-Sucht-Hotline kontaktieren
- Die kostenlose Nummer 0800 1 37 27 00 wählen, rund um die Uhr erreichbar.
- Anonym schildern, was dich beschäftigt, ohne deinen Namen nennen zu müssen.
- Gemeinsam mit der Beratung erste Möglichkeiten besprechen.
- Bei Bedarf eine Beratungsstelle in deiner Nähe vermitteln lassen.
Du hast mit einem vertraulichen Gespräch den wichtigsten Schritt zur Hilfe gemacht.
Hilfsangebote im Überblick: wohin man sich wenden kann
Hilfe gibt es auf vielen Wegen: die kostenlose BZgA-Sucht-Hotline 0800 1 37 27 00, der Selbsttest auf check-dich-selbst.de, örtliche Suchtberatungsstellen, Selbsthilfegruppen wie die Anonymen Spieler sowie die OASIS-Selbstsperre. Die meisten Angebote sind kostenlos und vertraulich.
Niemand muss allein durch eine Spielsucht. Es gibt ein ganzes Netz an Hilfe, und der Zugang ist niedrigschwellig.
Die erste und einfachste Anlaufstelle ist die Sucht- und Drogen-Hotline der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Unter 0800 1 37 27 00 sitzen rund um die Uhr Menschen, die zuhören, einordnen und konkret weiterhelfen, kostenlos, anonym und bundesweit. Sie vermitteln auf Wunsch auch an eine passende Beratungsstelle vor Ort. Wer lieber zunächst für sich bleibt, findet auf check-dich-selbst.de neben dem Selbsttest auch verständliche Informationen und Hinweise, wie es weitergehen kann.
Für eine tiefergehende Begleitung sind die regionalen Suchtberatungsstellen die zentrale Adresse. Sie gibt es in nahezu jeder größeren Stadt, oft getragen von Wohlfahrtsverbänden, und ihre Beratung ist kostenlos und vertraulich. Dort lässt sich in persönlichen Gesprächen klären, wie eine Behandlung aussehen kann, und es gibt Unterstützung bei finanziellen oder rechtlichen Folgen des Spielens. Ergänzend dazu wirken Selbsthilfegruppen, etwa die Anonymen Spieler, in denen Betroffene sich austauschen und gegenseitig stützen. Der Austausch mit Menschen, die dasselbe erlebt haben, nimmt vielen das Gefühl, ein Einzelfall zu sein, und macht Mut, weil andere den Weg bereits gegangen sind.
Ein eigenständiges Werkzeug ist die OASIS-Selbstsperre, die zentrale Sperrdatei des deutschen Glücksspielstaatsvertrags. Wer sich dort einträgt, kann bei keinem in Deutschland lizenzierten Anbieter mehr spielen, ein wirksamer deutschlandweiter Schutz für Menschen, die das Spielen ganz aus ihrem Leben heraushalten möchten. Mehr dazu steht unter /oasis-selbstsperre/.
Zur schnellen Orientierung bündelt die nachstehende Tabelle die wichtigsten Angebote, damit jeder das passende für seine Situation findet.
Hilfsangebote bei Glücksspielsucht im Überblick
| Angebot | Was es bietet | Zugang |
|---|---|---|
| BZgA-Sucht-Hotline | Beratung, Zuhören, Vermittlung an Beratungsstellen | 0800 1 37 27 00, kostenlos, anonym, rund um die Uhr |
| check-dich-selbst.de | Anonymer Selbsttest und verständliche Informationen | Online, ohne Anmeldung, kostenlos |
| Suchtberatungsstellen | Persönliche Beratung, Begleitung, Hilfe bei Folgen | Vor Ort in fast jeder Stadt, kostenlos und vertraulich |
| Selbsthilfegruppen | Austausch mit anderen Betroffenen, gegenseitige Stütze | Z. B. Anonyme Spieler, lokal und online |
| OASIS-Selbstsperre | Deutschlandweite Sperre bei lizenzierten Anbietern | Über /oasis-selbstsperre/ und das zentrale System |
- Die BZgA-Hotline 0800 1 37 27 00 vermittelt auch an Beratungsstellen vor Ort.
- Suchtberatungsstellen beraten kostenlos und vertraulich in fast jeder Stadt.
- Selbsthilfegruppen wie die Anonymen Spieler bieten Austausch auf Augenhöhe.
- Die OASIS-Selbstsperre wirkt deutschlandweit bei lizenzierten Anbietern.
Schutzwerkzeuge bei Bull Casino: Limits, Pausen und Selbstsperre
Bull Casino stellt eigene Schutzwerkzeuge bereit, die sich im Konto aktivieren lassen: Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungslimits, Spielpausen und eine Selbstsperre. Sie sind kostenlos, dienen dem Schutz und sollen helfen, Grenzen einzuhalten oder das Spielen ganz zu stoppen.
Schutz beginnt mit einer Grenze, die man sich selbst setzt.
Direkt im Konto stehen mehrere Funktionen bereit, die genau das ermöglichen. Ein Einzahlungslimit legt fest, wie viel pro Tag, Woche oder Monat überhaupt eingezahlt werden kann, und entzieht so dem Impuls, immer mehr nachzuschießen, die Grundlage. Ein Verlustlimit zieht eine Grenze für das, was in einem Zeitraum verloren gehen darf, und wirkt damit dem Jagen nach verlorenem Geld entgegen. Ein Sitzungslimit beendet eine Spielsitzung nach einer festgelegten Zeit, und eine Pause, oft Cooling-off genannt, unterbricht das Spiel für einen frei wählbaren Zeitraum. Wer einen klaren Schnitt braucht, kann eine Selbstsperre setzen, die den Zugang befristet oder dauerhaft schließt.
Diese Werkzeuge sind ausdrücklich keine Werbung und kein Verkaufsargument, sondern Schutz. Sie wirken am besten, wenn man sie nüchtern und im Voraus einsetzt, nicht erst mitten in einer hitzigen Sitzung, in der jede Grenze stört. Wer vorab ein Limit festlegt, das ehrlich zum eigenen Budget passt, trifft eine Entscheidung mit klarem Kopf, die später im Eifer des Spiels Bestand hat. Eine Selbstsperre wiederum ist der richtige Schritt für jemanden, der spürt, dass Limits allein nicht mehr ausreichen. Zur Ehrlichkeit gehört eine klare Einordnung: Diese anbietereigenen Werkzeuge wirken nur bei Bull Casino. Wer einen deutschlandweiten Schutz über alle lizenzierten Anbieter hinweg sucht, ist mit der OASIS-Selbstsperre unter /oasis-selbstsperre/ besser bedient.
Eine Grenze zu setzen ist kein Eingeständnis von Schwäche, sondern ein Akt der Selbstfürsorge. Und wenn die eigenen Werkzeuge nicht mehr genügen, ist der Anruf bei der BZgA-Hotline der nächste richtige Schritt. Alle Funktionen sind gebündelt unter /verantwortungsvolles-spielen/ erreichbar.
- Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungslimits lassen sich im Konto festlegen.
- Pausen und eine Selbstsperre stoppen das Spielen befristet oder dauerhaft.
- Die Werkzeuge wirken nur bei Bull Casino, OASIS dagegen deutschlandweit.
- Reichen die Limits nicht, ist die BZgA-Hotline 0800 1 37 27 00 der nächste Schritt.
Welcher Schritt passt zu deiner Situation?
Der passende erste Schritt hängt davon ab, wie stark das Spielen bereits belastet. Bei einem vagen Verdacht hilft der Selbsttest, bei deutlichen Anzeichen die BZgA-Hotline 0800 1 37 27 00, bei akutem Kontrollverlust eine Beratungsstelle und die Selbstsperre. Im Zweifel gilt: lieber früher Hilfe holen.
Nicht jede Situation braucht denselben Schritt. Aber jede Situation hat einen passenden.
Wer noch unsicher ist, ob das eigene Spielen überhaupt ein Problem darstellt, braucht zunächst Klarheit, und die liefert ein anonymer Selbsttest schneller als langes Grübeln. Wer dagegen schon mehrere Warnzeichen an sich bemerkt, sollte nicht abwarten, sondern das Gespräch suchen. Und wer spürt, dass die Kontrolle bereits verloren ist, dass Verluste gejagt werden und das Spielen den Alltag bestimmt, braucht mehr als eine Selbsthilfe: eine Beratungsstelle, einen klaren Schnitt durch eine Sperre und Menschen, die fachlich begleiten.
Vier typische Situationen ordnet die nachstehende Übersicht ein und zeigt für jede einen konkreten ersten Schritt. Sie ist keine Diagnose, sondern eine Orientierung. Im Zweifel gilt immer: Lieber einen Schritt zu früh Hilfe holen als einen zu spät. Die kostenlose BZgA-Hotline 0800 1 37 27 00 ist für jede dieser Situationen ein guter Anfang, weil dort eingeordnet wird, was als Nächstes sinnvoll ist.
Keine dieser Wege ist endgültig, und keiner schließt die anderen aus. Wer mit einem Selbsttest beginnt, kann jederzeit zur Hotline weitergehen, und wer eine Pause setzt, kann sie zu einer Beratung ausbauen. Entscheidend ist, überhaupt anzufangen und ehrlich zu sich selbst zu sein.
- Bei vagem Verdacht schafft der Selbsttest auf check-dich-selbst.de Klarheit.
- Bei mehreren Warnzeichen ist die BZgA-Hotline 0800 1 37 27 00 der nächste Schritt.
- Bei Kontrollverlust helfen Beratungsstelle und ein klarer Schnitt durch eine Sperre.
- Im Zweifel lieber früher Hilfe holen als zu spät.
Welcher erste Schritt passt zu deiner Situation?
Für Angehörige: helfen, ohne sich selbst zu verlieren
Angehörige von Spielsüchtigen leiden oft mit und fühlen sich hilflos. Wichtig ist, das Gespräch ohne Vorwürfe zu suchen, keine Schulden zu übernehmen und sich selbst Unterstützung zu holen. Auch für Angehörige berät die BZgA-Hotline 0800 1 37 27 00 kostenlos und anonym.
Eine Spielsucht trifft selten nur eine Person. Sie zieht das ganze Umfeld mit hinein.
Partnerinnen, Eltern, Kinder und Freunde von Betroffenen erleben oft Ohnmacht, Wut und Angst zugleich. Sie bemerken, dass Geld verschwindet, dass gelogen wird, dass der vertraute Mensch sich verändert, und wissen doch nicht, wie sie helfen sollen. Das Wichtigste vorab: Angehörige sind nicht schuld an der Sucht, und sie können sie auch nicht durch Kontrolle oder Liebe allein heilen. Was sie tun können, ist viel und zugleich begrenzt, und genau diese Grenze anzuerkennen schützt vor dem Ausbrennen.
Im Umgang mit Betroffenen hilft ein Gespräch, das ohne Vorwürfe auskommt. Wer dem anderen Vorhaltungen macht oder droht, erntet meist Abwehr und neue Heimlichkeit. Besser ist es, die eigene Sorge in Ich-Botschaften zu schildern und konkrete Beobachtungen ruhig anzusprechen, ohne den Menschen als Person zu verurteilen. Ein zweiter wichtiger Punkt betrifft das Geld: So schwer es fällt, Angehörige sollten keine Spielschulden übernehmen und kein Geld geben, das wieder im Spiel landen könnte, denn das hält die Sucht nur am Laufen. Hilfe heißt hier, den Weg zur Beratung zu ebnen, nicht das Loch zu stopfen.
Genauso wichtig ist die eigene Stabilität. Wer dauerhaft mitleidet, läuft Gefahr, selbst krank zu werden, und kann dann niemandem mehr helfen. Deshalb gilt für Angehörige derselbe Rat wie für Betroffene: sich Unterstützung holen. Die BZgA-Sucht-Hotline 0800 1 37 27 00 berät ausdrücklich auch das Umfeld, kostenlos und anonym, und viele Suchtberatungsstellen bieten eigene Angebote für Angehörige. Auch für sie gibt es Selbsthilfegruppen. Niemand muss diese Last allein tragen.
Am Ende lässt sich ein erwachsener Mensch nicht zur Hilfe zwingen. Aber man kann Türen öffnen, Informationen bereithalten und im richtigen Moment da sein. Oft ist es genau dieser stille Rückhalt, der einen Betroffenen irgendwann zum ersten Anruf bewegt.
- Angehörige sind nicht schuld und können die Sucht nicht allein heilen.
- Gespräche ohne Vorwürfe und Ich-Botschaften wirken besser als Druck.
- Keine Spielschulden übernehmen, das hält die Sucht nur am Laufen.
- Die BZgA-Hotline 0800 1 37 27 00 berät auch Angehörige kostenlos und anonym.
Mythen über Spielsucht: was wirklich stimmt
Rund um Glücksspielsucht halten sich falsche Annahmen, etwa dass sie nur Willensschwäche sei, nur Vielspieler treffe, sich von selbst lege oder eine Frage des Geldes sei. Diese Mythen halten Betroffene von Hilfe ab. Die folgenden Klarstellungen ordnen sie sachlich und im Sinne des Schutzes ein.
Über kaum eine Krankheit kursieren so viele falsche Vorstellungen wie über die Spielsucht. Und kaum eine hält Betroffene so zuverlässig von der Hilfe fern.
Die Mythen sind deshalb so schädlich, weil sie Scham erzeugen und das Problem verharmlosen oder verzerren. Wer glaubt, eine Sucht sei bloß mangelnde Willenskraft, schämt sich, Hilfe zu suchen, und macht sich selbst Vorwürfe, die nicht berechtigt sind. Wer meint, das Problem treffe nur die anderen, die Vielspieler, erkennt die eigene Gefährdung nicht. Die folgenden vier Klarstellungen räumen mit den verbreitetsten Irrtümern auf, und sie tun das im Sinne des Schutzes, nicht der Belehrung. Wer die Fakten kennt, holt sich eher und früher die Unterstützung, die wirkt.
- Spielsucht ist eine Krankheit, keine Frage des Willens.
- Nicht die Häufigkeit, sondern der Kontrollverlust ist entscheidend.
- Auch wohlhabende Menschen sind betroffen, Geld löst die Sucht nicht.
- Unbehandelt verschärft sich die Sucht meist, Hilfe wirkt dagegen.
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Häufige Fragen
Ein anonymer Selbsttest auf check-dich-selbst.de gibt eine erste Einschätzung. Typische Anzeichen sind Kontrollverlust über Zeit und Geld, das Jagen von Verlusten und das Verheimlichen des Spielens. Treffen mehrere Punkte zu, hilft ein vertrauliches Gespräch mit der BZgA unter 0800 1 37 27 00.
Ja. Der Anruf unter 0800 1 37 27 00 ist gebührenfrei, vertraulich und anonym, und die Hotline ist rund um die Uhr besetzt. Niemand muss seinen Namen nennen, niemand wird verurteilt. Am anderen Ende sitzen Menschen, die zuhören, einordnen und auf Wunsch eine Beratungsstelle in der Nähe vermitteln. Wer lieber zunächst für sich bleibt, findet auf check-dich-selbst.de einen Selbsttest und Informationen, ebenfalls kostenlos und ohne Anmeldung. Es entsteht durch den Anruf keinerlei Verpflichtung.
Suche das Gespräch ohne Vorwürfe und schildere deine Sorge in Ich-Botschaften, statt zu drohen oder Vorhaltungen zu machen, denn das erzeugt meist nur Abwehr. Übernimm keine Spielschulden und gib kein Geld, das wieder im Spiel landen könnte, weil das die Sucht nur am Laufen hält. Genauso wichtig ist, dass du dich selbst schützt und nicht mit ausbrennst. Auch für Angehörige berät die BZgA-Hotline 0800 1 37 27 00 kostenlos und anonym, und viele Suchtberatungsstellen sowie Selbsthilfegruppen haben eigene Angebote für das Umfeld. Am Ende lässt sich niemand zur Hilfe zwingen, aber du kannst Türen öffnen und im richtigen Moment da sein.
Sie ist gut behandelbar. Mit Beratung, Selbsthilfegruppen, Schutzwerkzeugen und gegebenenfalls einer Therapie finden viele Betroffene zu einem kontrollierten Leben ohne Glücksspiel zurück. Unbehandelt verschärft sich das Problem dagegen meist. Der erste Schritt ist ein Anruf bei der BZgA unter 0800 1 37 27 00.
Im Konto lassen sich Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungslimits, Spielpausen und eine Selbstsperre aktivieren, kostenlos und jederzeit. Diese Werkzeuge dienen dem Schutz und wirken nur bei Bull Casino. Für einen deutschlandweiten Schutz über alle lizenzierten Anbieter hinweg gibt es die OASIS-Selbstsperre unter /oasis-selbstsperre/.
Eine Pause oder Cooling-off unterbricht das Spielen kurzfristig für einen frei wählbaren Zeitraum, eine Selbstsperre schließt den Zugang befristet oder dauerhaft. Die Pause schafft Abstand, die Sperre setzt einen klaren Schnitt.
